A B C D E F H I K L M P R S T V W Z

In unserem Fachlexikon wollen wir Ihnen interessante Begriffe vorstellen und kurz erläutern.

Sollten Sie Anregungen oder Ergänzungsvorschläge haben, so senden Sie uns diese per Mail. Wir werden diese Vorschläge prüfen und ggf. an dieser Stelle veröffentlichen.


Übersicht zum Buchstaben A

  • Es kann durchaus vorkommen, dass Versicherer den Antrag bestimmter Verbraucher auf eine private Krankenzusatzversicherung ablehnen. Bei diesen so genannten Ablehnungsdiagnosen handelt es sich um (Vor-)Erkrankungen, welche sich aus bestimmten Gründen nicht in vollem Umfang versichern lassen können. Derartige Diagnosen sind in einem „Nachschlagewerk“ explizit aufgeführt und führen demnach letztendlich zur Ablehnung des Antrages.

  • Im Zusammenhang mit einer Krankenzusatzversicherung handelt es sich bei den Abschlusskosten um die finanziellen Aufwendungen, welche jeweils beim Abschluss eines (Kranken-)Versicherungsvertrages anfallen und dem Versicherungsnehmer direkt in Rechnung gestellt werden. Abschlusskosten werden auch als so genannte Erwerbskosten bezeichnet und beinhalten unter anderem Provisionen, Organisations-, Werbungs- und Verwaltungskosten sowie weitere Gebühren.

  • Jeder Arzt ist Pflichtmitglied der Ärztekammer. Dabei obliegt dieser Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht allein die Wahrnehmung der beruflichen Pflichten ihrer Mitglieder, sondern vor allem auch die Förderung sowie die tatkräftige Unterstützung der öffentlichen Gesundheitsdienste. Zusätzliche Informationen zu den Ärztekammern sind überdies auch bei der privaten Krankenzusatzversicherung in Erfahrung zu bringen.

  • Eine private Krankenzusatzversicherung kann von ihrem Recht Gebrauch machen, bestimmten Personen vor dem letztendlichen Versicherungsabschluss eine ärztliche Untersuchung vorzuschreiben. In der Regel ist diese Vorgehensweise jedoch nur dann üblich, wenn der Antragssteller das 50. Lebensjahr vollendet hat. Auch beim Abschluss einer kapitalen Lebensversicherung – je nach Höhe der vereinbarten Todesfallsumme (ab 350.000 Euro) – wird häufig eine ärztliche Untersuchung erbeten.

  • War es bis vor wenigen Jahren noch nicht möglich, die Akupunktur als versicherungsspezifische Aufwendung in Bezug auf die Krankenzusatzversicherung geltend zu machen und demnach eine entsprechende Behandlung aus eigener Tasche finanziert werden musste, so wird dieses traditionelle, chinesische Verfahren heute zum Teil von der Schulmedizin anerkannt. Das bedeutet, dass die meisten Krankenversicherer die Kosten hierfür größtenteils übernehmen.

  • Die so genannte Alkoholklausel im Zusammenhang mit der Krankenzusatzversicherung hatte es noch bis vor wenigen Jahren „in sich“. Denn gesetzt den Fall, dass im Zuge von Unfällen oder anderen Gegebenheiten Alkohol eine Rolle spielte, so verweigerten die meisten Krankenversicherer eine Kostenübernahme. Heute hingegen hat sich dieser Sachverhalt weitestgehend geändert, denn mittlerweile wird Alkoholmissbrauch als gesellschaftliches Problem durchaus anerkannt.

  • Sämtliche Leistungen, welche im Rahmen einer medizinischen Behandlung erforderlich sind, um eine explizite Versorgung im Krankenhaus zu gewährleisten (bei Erkrankungen oder Unfällen), zählen in Bezug auf die Krankenzusatzversicherung zu den so genannten allgemeinen Krankenhausleistungen. Hierzu gehören unter anderem auch die Unterbringung sowie die Verpflegung des Patienten, aber auch die gegebenenfalls notwendige Mitnahme einer zweiten, begleitenden Person.

  • Welche Kosten und Leistungen für eine medizinische Behandlung bzw. Versorgung grundsätzlich von den Krankenversicherern übernommen werden, ist jeweils aus deren „Allgemeinen Versicherungsbedingungen“ ersichtlich. In einer gesonderten Sparte wird dieser Leistungsumfang in vollem Umfang aufgeführt. Fakt ist übrigens, dass die so genannten Kulanzleistungen nicht zwingend von den privaten Versicherern übernommen werden müssen.

  • Sofern eine medizinische Versorgung nicht stationär, sondern in der Wohnung einer erkrankten oder verunfallten Person bzw. in der Praxis durchgeführt wird, spricht man von einer ambulanten Behandlung. Im Rahmen der Krankenzusatzversicherung werden die Kosten hierfür ausschließlich dann übernommen, wenn ein Heilpraktiker (gemäß des Deutschen Heilpraktikergesetzes) oder ein approbierter Arzt die Versorgung durchführt.

  • Um das Angebotspotential der privaten Krankenzusatzversicherung auszuschöpfen, haben Versicherte die Option, eine ambulante Ergänzungsversicherung zu wählen. Hierzu gehören zum Beispiel die Möglichkeit der Kostenübernahme für Massagen, Krankengymnastik, Sehhilfen, Behandlungen beim Heilpraktiker sowie die Inanspruchnahme entsprechender Medikamente, Zahnersatz et cetera. Auch Bäder, Fangopackungen oder die Kosten für eine medizinische Versorgung im Ausland können mit inbegriffen sein.

  • Nicht immer besteht aus medizinischer Sicht die Möglichkeit, Patienten allein durch die Behandlung in einem Krankenhaus zu heilen. Gegebenenfalls ist stattdessen sogar eine Weiterbehandlung bzw. eine Anschlussheilbehandlung in spezialisierten Fachhäusern erforderlich, weil nur auf diese Weise eine Verbesserung des Gesundheitszustandes verhindert werden kann. Inwiefern die Kosten für eine Anschlussbehandlung von der Krankenzusatzversicherung übernommen werden, unterliegt der Einzelfallprüfung.

  • Um überhaupt eine Krankenzusatzversicherung in Anspruch nehmen zu können, ist es in der Regel erforderlich, im Vorfeld eine Gesundheitsprüfung durchzuführen. Zwar bieten die meisten Krankenversicherer mittlerweile auch die Option der vereinfachten Gesundheitsprüfung an, jedoch ist es dennoch nicht ausgeschlossen, dass der eine oder andere Antrag – je nach Gesundheitszustand des Patienten – abgelehnt wird.

  • Falls von Seiten der Krankenzusatzversicherung eine Antragsablehnung erfolgt, sprich: ein Versicherungsvertrag zwischen dem Patienten und dem Versicherer kommt nicht zustande, so können unterschiedliche Ursachen zugrunde liegen: zum einen liegt ein so genanntes „unversicherbares Risiko“ vor, andererseits kann der Aspekt der „fehlenden Versicherungsfähigkeit“ vorliegen. Übrigens sind Krankenversicherer nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Antragsablehnung zu begründen.

  • Jede Person unterliegt bei der Antragstellung auf eine Krankenzusatzversicherung der so genannten Anzeigepflicht. Das bedeutet im Klartext, dass dem Versicherungsgeber sowohl eine Veränderung des individuellen Gesundheitszustandes, als auch sämtliche gesundheitliche Beeinträchtigungen aus der Vergangenheit mitgeteilt werden müssen. Werden seitens des Versicherten bestimmte Krankheiten nicht bzw. nur unvollständig angegeben, so geht die betreffende Person das Risiko einer Aufkündigung der Versicherung ein.

  • Weil (potentielle) Versicherungsnehmer bereits bei der Antragsstellung auf eine private Krankenzusatzversicherung einer Anzeigepflicht unterliegen, müssen – um dauerhaft in den Genuss dieser Versicherung zu kommen – bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Gesundheitliche Beeinträchtigungen (auch aus der Vergangenheit) müssen dem Versicherungsgeber mitgeteilt werden. Geschieht dies nicht, so liegt eine Anzeigepflichtverletzung vor. Der Versicherer kann gegebenenfalls sogar von seinem Vertragsrücktrittsrecht Gebrauch machen.

  • Im Regelfall haftet in erster Linie die gesetzliche Unfallversicherung, sofern ein Arbeitsunfall eintritt. Obwohl selbst im Zusammenhang mit der privaten Krankenzusatzversicherung eine entsprechende Absicherung gewährleistet ist, greift zunächst die gesetzliche Versicherung. Das bedeutet, dass die private Krankenzusatzversicherung so lange keine Leistungen erbringen darf, wie die gesetzliche Unfallversicherung jeweils die Kostenübernahme garantiert.

  • Arzneimittel dienen bekanntlich der Behandlung bzw. der Vorbeugung von Krankheiten und Verletzungen. Grundsätzlich werden Arzneimittel aus versicherungsspezifischer Sicht in zwei Kategorien unterteilt: Arzneimittel mit Zuzahlung sowie nicht erstattungsfähige Präparate. Letztere sind vom Patienten in vollem Umfang selbst zu zahlen, Erstere hingegen übernimmt zum Teil auch die private Krankenzusatzversicherung (nach Antragstellung).

  • Versicherte einer privaten Krankenzusatzversicherung wissen, dass Arztleistungen nach einem jeweils festgelegten Gebührensatz gezahlt werden. Dabei werden diese Arztleistungen je nach zeitlichem Aufwand und Schwierigkeitsgrad der Behandlung abgerechnet. Natürlich berechnet der Arzt bzw. der Heilpraktiker die entstandenen Aufwendungen in Anlehnung an die geltende Gebührenordnung. Patienten, die über eine Krankenzusatzversicherung verfügen, profitieren von einer flexiblen und zeitnahen Kostenerstattung.

  • Reicht die versicherte Person die Arztrechnung bei der privaten Krankenzusatzversicherung ein, so erfolgt die Kostenerstattung – je nach Vereinbarung – in der Regel auf direktem Wege. In jedem Fall muss eine Arztrechnung spezielle Kriterien erfüllen. So müssen unter anderem der Zeitpunkt der Leistungserbringung in Verbindung mit der Leistungsbezeichnung sowie die Gebührennummer (GOÄ) aufgeführt sein.

  • Wer eine private Kranken-Ergänzungsversicherung in Anspruch nimmt, profitiert von zahlreichen Leistungen. Durchaus interessante Möglichkeiten also, die die gesetzliche Krankenversicherung oft nicht zu bieten hat. Dazu gehört unter anderem auch die freie Arztwahl. Natürlich beschränkt sich die Arztwahl nicht allein auf Kassenärzte. Die private Krankenversicherung offeriert Versicherten zudem die Option, von Heilpraktikerleistungen Gebrauch zu machen.

  • Ein Auslandsaufenthalt kann im Einzelfall durchaus die eine oder andere böse Überraschung mit sich bringen. Bei Krankheit oder nach einem Unfall beispielsweise wird eine erforderliche, medizinische Behandlung oft auch zu einem „finanziellen Notfall“. Um dementsprechend derartigen Risiken schon im Vorfeld vorzubeugen, empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung. Viele Versicherer bieten spezielle Versorgungspakete, die bereits einen Auslandsversicherungsschutz enthalten.

  • Natürlich ist der Abschluss einer Auslandsreise-Krankenversicherung insbesondere dann sinnvoll, wenn ein (längerer) Aufenthalt im Ausland ansteht. Auch eine entsprechende private Krankenzusatzversicherung bietet sich in diesem Zusammenhang geradezu an. Unterschieden wird diesbezüglich jedoch in der Regel der Auslandsaufenthalt innerhalb und außerhalb der EU. Wissenswert ist, dass mittlerweile nahezu jede Auslandsreise-Krankenversicherung die finanziellen Aufwendungen bei Notfallbehandlungen übernimmt.

  • Nicht nur die klassische Schulmedizin, sondern auch die Kosten für andere, anerkannte Behandlungsformen werden durch die private Krankenzusatzversicherung übernommen. Selbst die Kosten für Ayurveda oder ähnliche, fernöstliche Anwendungen werden oftmals von vielen privaten Kranken-Ergänzungsversicherungen getragen. Der finanzielle Rahmen ist jeweils beim Versicherungsanbieter selbst in Erfahrung zu bringen, der Leistungsumfang kann diesbezüglich variieren.

Übersicht zum Buchstaben B

  • Bekanntlich hat sich im Hinblick auf die Beiträge zur privaten Krankenzusatzversicherung in der Vergangenheit vieles verändert. Fakt ist, dass gerade für ältere Versicherte die Beiträge im Alter oft rapide ansteigen. Damit hierbei jedoch ein akzeptables Maß erreicht werden kann, wird seitens der Versicherer auch bei der privaten Krankenzusatzversicherung gemäß dem Anwartschafts-Deckungsverfahren kalkuliert.

  • Steigende Kosten machen auch vor den Beiträgen der privaten Krankenversicherung nicht halt. Somit sehen sich die Versicherer gezwungen, die gestiegenen Kosten auf die Versicherungsnehmer umzulegen. Zahlreiche Versicherte ziehen im Falle einer Beitragsanpassung einen Wechsel ihrer Krankenversicherung in Erwägung. Doch Vorsicht: dies kann unter Umständen auch negative Auswirkungen auf die jeweils angesparten Altersrückstellungen haben.

  • Grundsätzlich gilt, dass der Beitrag zur privaten Krankenzusatzversicherung als Jahresbeitrag zu entrichten ist. Nichtsdestotrotz wird von einer Vielzahl versicherter Personen von der monatlichen Zahlung Gebrauch gemacht. Die Beitragsfälligkeit steht jeweils zum ersten eines jeden Monats an. Im Falle der jährlichen Beitragszahlung gewähren die meisten Versicherer ihren Kunden die Möglichkeit des Skonto-Abzugs.

  • Weil die gesetzlichen Krankenversicherungen eine Kostenübernahme für Brillen und andere Sehhilfen seit 2004 nicht mehr gewährleisten können, wird insbesondere Brillen- und Kontaktlinsenträgern empfohlen, eine entsprechende private Krankenzusatzversicherung abzuschließen. Schon im Vorfeld sollten interessierte Verbraucher sich jedoch über die Erstattungshöhen, die unterschiedlichen Tarife sowie die Leistungszeiträume informieren, denn ein Vergleich lohnt sich allemal.

  • Zu den Aufgaben der Bundesärztekammer, in welcher sich die Landesärztekammern freiwillig zusammengeschlossen haben, gehört unter anderem die Unterstützung und Beratung der einzelnen Ärztekammern. Aber auch die Weiterentwicklung auf dem Gebiet der medizinischen Fortbildung sowie alle übrigen Angelegenheiten des Gesundheitswesens (zum Beispiel im Hinblick auf die private Krankenzusatzversicherung) zählen zum breit gefächerten Aufgabenbereich der Bundesärztekammer.

Übersicht zum Buchstaben C

  • Zwar wird vor dem Abschluss eines Vertrages zur privaten Krankenzusatzversicherung in der Regel die Durchführung einer Gesundheitsprüfung angeordnet, jedoch erhöht sich der im Zuge dessen jeweils festgesetzte Versicherungsbeitrag nicht, wenn zusätzliche, chronische Erkrankungen hinzukommen. Darüber hinaus können Versicherte weiterhin zu 100 Prozent vom vereinbarten Versicherungspaket profitieren, ohne Einschränkungen in Kauf zu nehmen.

Übersicht zum Buchstaben D

  • Eine Demenzerkrankung bringt in der Regel starke Beeinträchtigungen der individuellen Gedächtnisleistungen mit sich. Verhaltensänderungen oder Orientierungslosigkeit sind unter anderem die grundlegenden Faktoren, welche mit der so genannten Demenz einhergehen. Sofern im Rahmen einer Gesundheitsprüfung eine entsprechende Erkrankung nachgewiesen bzw. festgestellt wird, muss zumeist von einer Ablehnung des Versicherungsantrages (sprich: private Krankenzusatzversicherung) ausgegangen werden.

  • Zahlreiche private Ergänzungsversicherungen bieten ihren Versicherten ein „Mehr“ an Leistungen. Dementsprechend werden zum Beispiel auch die Kosten für eine nötige Dermapunktur durch die Krankenzusatzversicherung übernommen. Diese und andere alternative Heilverfahren wie zum Beispiel die Ayurvedische Medizin oder die Phytotherapie sind in der Regel nurmehr für einen geringen, zusätzlichen Beitragsaufschlag erhältlich.

  • Sicherlich ist es im Hinblick auf gesundheitliche Probleme kein leichtes Unterfangen, eine private Krankenzusatzversicherung in Anspruch zu nehmen, deren Leistungsangebot zugleich auch bezahlbar ist. Dementsprechend gravierend kann sich zum Beispiel eine negative Diagnose auswirken, welche zum Beispiel im Rahmen einer Gesundheitsprüfung erstellt wurde. Je nach Art und Umfang des Krankheitsbildes müssen Interessenten teils sogar mit einer Ablehnung rechnen.

  • Es kommt vor, dass Versicherungsnehmer bei unterschiedlichen Versicherungsanbietern dieselbe Leistung gleichzeitig versichern lassen. In einem solchen Fall spricht man von einer so genannten Doppelversicherung. Wenngleich auch seitens des Versicherten die Leistungen durch entsprechende Beitragszahlungen doppelt finanziert worden sind, so bedeutet dies dennoch nicht gleichzeitig auch, dass auch ein doppelter Leistungsanspruch besteht.

Übersicht zum Buchstaben E

  • Einer der relevanten Aspekte im Zusammenhang mit der Ermittlung der Beitragshöhe für die private Krankenzusatzversicherung ist das Eintrittsalter. Darüber hinaus sind freilich auch die jeweils gewünschten Leistungen, der gesundheitliche Zustand sowie das Geschlecht des Antragstellers von entscheidender Bedeutung. In jedem Fall wird am Eintrittsalter das individuelle Beitragsniveau errechnet – und zwar für die komplette Laufzeit.

Übersicht zum Buchstaben F

  • Die private Krankenzusatzversicherung bietet nicht so, wie es bei der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall ist, die Möglichkeit der Familienversicherung. Inwieweit es allerdings Eltern überhaupt möglich ist, ihre Kinder mitzuversichern, hängt sowohl von der Höhe ihres Einkommens sowie gleichzeitig von ihrer Erwerbstätigkeit ab. Ob also die Mitversicherung von Partner oder Kindern möglich ist, unterliegt der Einzelfallprüfung.

Übersicht zum Buchstaben H

  • Jeder Versicherte hat die Option, häusliche Pflege bei der privaten Krankenzusatzversicherung zu beantragen. Dieses ist vor allem dann der Fall, wenn man nicht mehr in der Lage ist, selbständig den Alltag zu bewältigen. Fakt ist, dass die gesetzlichen Krankenkassen allein die pflegerische Versorgung übernehmen, nicht aber die Versorgung des Haushalts. Die private Krankenzusatzversicherung bietet diesbezüglich weitaus umfassendere Möglichkeiten.

  • Anders als bei der Kranken-Zusatzversicherung sind gesetzlich Krankenversicherte in der Regel dazu verpflichtet, im Falle der Inanspruchnahme notwendiger Heilmittel eine Zuzahlung in Höhe von 10 Prozent der anteiligen Kosten des jeweiligen Produktes zu leisten. Patienten bzw. Personen, die hingegen eine private Krankenzusatzversicherung abgeschlossen haben, sind in diesem Zusammenhang weitaus flexibler.

  • Bekanntlich nehmen immer mehr Menschen homöopathische Mittel oder eine Behandlung durch einen Heilpraktiker in Anspruch. Schließlich sind derartige Heilverfahren mittlerweile durchaus anerkannt. Weil allerdings die gesetzlichen Krankenversicherungen die Kosten für derartige Behandlungsmethoden nur in sehr begrenztem Maße tragen, bietet sich eine private Krankenzusatzversicherung für Heilpraktiker bzw. die so genannte Heilpraktikerversicherung an.

  • Durch die Inanspruchnahme einer privaten Krankenzusatzversicherung bietet sich den Versicherten in der Regel weitaus mehr Flexibilität und Sicherheit, als dies bei der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall ist – und zwar auch in finanzieller Hinsicht. So werden durch die private Krankenzusatzversicherung die Kosten für Hilfsmittel wie zum Beispiel Gehhilfen, Bandagen, Einlagen oder ähnliche Dinge übernommen.

  • Die Homöopathie ist neben der klassischen Schulmedizin eine weithin anerkannte Behandlungsform, die aber dennoch von Seiten der gesetzlichen Krankenkassen nur unter bestimmten Voraussetzungen getragen wird. Eine private Krankenzusatzversicherung bietet auf günstige Weise die Möglichkeit, die finanziellen Aufwendungen für eine homöopathische Behandlung zu übernehmen. Übrigens greift die Krankenzusatzversicherung (anteilig) auch im Hinblick auf die Kostenübernahme für Zahnersatz oder Krankenhaustagegeld.

Übersicht zum Buchstaben I

  • Impfungen dienen bekanntlich der Vorbeugung bzw. dem effektiven Schutz gegen die unterschiedlichsten Krankheiten. Obwohl Impfungen dementsprechend geradezu unverzichtbare Bestandteile auf dem facettenreichen Gebiet der Medizin sind, sind sie im allgemeinen Krankenversicherungsschutz bislang nicht enthalten. Was liegt da also näher, als die Kosten für (Schutz-)Impfungen durch eine effiziente, private Krankenzusatzversicherung abdecken zu lassen?

  • Insbesondere nach Sportverletzungen eignet sich die so genannte isokinetische Behandlung sehr gut dazu, im Zuge einer Rehabilitationsmaßnahme für Linderung zu sorgen. Jedoch ist eine solche Behandlungsform in der Regel überaus zeitaufwendig und kostspielig. Die gesetzliche Krankenversicherung bietet allerdings – wenn überhaupt – nur eine geringfügige, diesbezügliche Unterstützung. Sinnvoll ist deshalb also der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung.

Übersicht zum Buchstaben K

  • Im Zusammenhang mit der privaten Krankenzusatzversicherung sowie mit der Pflegekrankenversicherung haben die so genannten Karenztage einen besonderen Stellenwert. Hierbei handelt es sich um die Tage nach Eintritt eines Versicherungsfalles, an denen (noch) keine Leistungspflicht von Seiten des Versicherungsanbieters besteht. Karenztage beginnen somit ab dem Datum der ärztlichen Beurteilung, dass eine Arbeitsunfähigkeit oder gar eine Pflegebedürftigkeit vorliegt.

  • Im Krankheitsfall des Kindes hat ein (erwerbstätiges) Elternteil die Option, dessen Betreuung daheim zu übernehmen. Für den Erhalt von Kinderkrankengeld fallen keine Karenztage an, die Leistungserbringung durch die Krankenzusatzversicherung, aber auch durch die gesetzliche Krankenversicherung erfolgt unverzüglich. Selbst Arbeitslose können Kinderkrankengeld beziehen, wenn sie wegen der Erkrankung ihres Kindes nicht in der Lage sind, auf Arbeitssuche zu gehen.

  • Bei der privaten Krankenversicherung hat sich die Kostenerstattung seit langem bewährt. So schließt der behandelnde Arzt mit dem Versicherten einen Behandlungsvertrag ab, woraufhin die Behandlung erfolgt und die Arztrechnung (welche in Anlehnung an die Gebührenordnung erstellt wurde) vom Patienten bezahlt wird. Dieser reicht den Rechnungsbeleg bei seiner privaten Krankenversicherung ein und erhält die finanziellen Aufwendungen umgehend zurückerstattet.

  • Da sich das Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen nahezu kontinuierlich verringert, ist Eigeninitiative gefragt. Sowohl in jungen Jahren, als auch im Alter müssen Patienten aber eventuell das Risiko in Kauf nehmen, im Krankheitsfall auf eine medizinische Behandlung im Krankenhaus angewiesen zu sein, die gegebenenfalls nicht (mehr) im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen enthalten ist. Eine private Krankenzusatzversicherung „Krankenhaus“ ist demnach empfehlenswert.

  • Die aktuell geltenden Krankenhauspflegesätze – sie gelten seit dem Jahr 1995 – insbesondere im Hinblick auf die private Krankenzusatzversicherung beinhalten unter anderem die Bestimmung der allgemeingültigen Krankenhausleistungen sowie die individuellen Höchstmaße der Pflegesätze. Die Krankenhauspflegesätze benennen darüber hinaus auch die Höhe diverser Sonderentgelte und Wahlleistungen sowie die (Tages-)Sätze für die Behandlung durch Belegärzte.

  • Warum eine private Krankenzusatzversicherung in Anspruch nehmen, wenn man doch ebenso von der Option Gebrauch machen kann, eine Krankenhaustagegeldversicherung abzuschließen? Auf diese Weise kann der Patient nicht nur von einem speziellen Behandlungskomfort profitieren; viele Versicherte schätzen darüber hinaus auch die Möglichkeit, dass sich somit auch die finanziellen Aufwendungen decken lassen, welche im Zuge einer stationären Behandlung entstehen (können).

  • Hohe Zuzahlungen bei einem dennoch immer geringerwertigen Leistungsangebot zeichnen mittlerweile die meisten Krankenkassen hierzulande aus. Denn der Gesetzgeber gibt vor, dass nurmehr ein Anspruch auf feststehende „Katalogleistungen“ besteht. Patienten, die Wert legen auf eine Befreiung von überhöhten Zuzahlungen und Versicherungsnehmer, die mehr für ihr Geld haben wollen, nutzen die Angebotsvielfalt einer privaten Krankenzusatzversicherung.

  • Wenn im Krankheitsfall oder nach einem Unfall eine Arbeitsunfähigkeit eintritt, so kann dies oft nachhaltige, finanzielle Risiken für den Einzelnen bzw. seine Angehörigen mit sich bringen. Aus diesem Grund wird sowohl den Pflichtversicherten, als auch allen Mitgliedern einer privaten Krankenversicherung von Experten empfohlen, in jedem Fall vorsorglich eine private Krankenzusatzversicherung mit Krankentagegeld abzuschließen.

  • Jeder weiß, dass die gesetzlichen Krankenkassen ihre Leistungen immer weiter reduzieren. Nichtsdestotrotz sollte jeder Versicherte stets das Wohl der eigenen Gesundheit im Blick haben. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, mit einer privaten Krankenzusatzversicherung vorzusorgen und im Ernstfall Krankengeld zu erhalten. Zahlt die gesetzliche Krankenversicherung lediglich bis zu 70 Prozent des Bruttogehaltes, so bietet eine Krankenzusatzversicherung attraktivere, finanzielle Vorteile.

  • Für den Fall, dass versicherte Personen die im Versicherungsvertrag zur privaten Krankenzusatzversicherung vereinbarten Beiträge nicht zahlen, so kann die Kündigung durch den Versicherer erfolgen. Übrigens ist dies auch der Fall bei einer so genannten Anzeigepflichtverletzung. Insbesondere also auch dann, wenn bereits bei der Antragsstellung falsche oder unzureichende Angaben zum individuellen Gesundheitszustand gemacht wurden.

Übersicht zum Buchstaben L

  • Die unterschiedlichen Leistungen, welche bei einer privaten Kranken-Ergänzungsversicherung angeboten werden, lassen sich in mannigfaltiger Weise miteinander kombinieren. Zu den Hauptleistungen der privaten Krankenversicherung zählen unter anderem das Krankenhaustagegeld bzw. das Krankentagegeld, Pflegegeld, Kosten für Zahnersatz, die stationäre Behandlung sowie eine medizinische Behandlung durch einen (anerkannten) Heilpraktiker. Darüber hinaus profitieren Versicherte auch von einer Auslandsreise-Krankenversicherung.

  • Die Leistungsquote im Zusammenhang mit der privaten Krankenzusatzversicherung gibt Aufschluss darüber, welche Leistungen die versicherte Person von den jeweils investierten Beiträgen direkt sowie indirekt zurückerhält. Dabei fließen in die Berechnungen unter anderem neben den Bruttobeiträgen auch die individuellen Schadensaufwendungen bzw. die gegenwärtigen Leistungen in Verbindung mit den zu erwartenden Leistungen mit ein.

Übersicht zum Buchstaben M

  • Wenn der Versicherungsnehmer die Versicherungsbeiträge nicht zahlt, hat dies zur Folge, dass der Versicherungsanbieter, zum Beispiel die private Krankenzusatzversicherung, leistungsfrei wird, sobald das Mahnverfahren eingeleitet wurde. Der Versicherte hat 14 Tage lang Zeit, die geschuldete Summe zu zahlen; erst nach dem Verstreichen dieser Frist erlischt der Versicherungsschutz. Infolge dessen kann der Versicherungsanbieter nunmehr das Vertragsverhältnis aufzukündigen – fristlos.

  • Ist eine Mitversicherung sinnvoll? Wenn es zum Beispiel um eine private Krankenzusatzversicherung geht, kann man durchaus von einer Mitversicherung profitieren. Die Möglichkeit der stationären Behandlung im Ein- bzw. Zweibettzimmer kann dabei ebenso genutzt werden, wie eine Zahnersatzbehandlung. Selbstverständlich haben auch Ehepartner und Kinder die Option hierauf, jedoch ist in der Regel eine separate Absicherung erforderlich.

  • Sowohl nicht berufstätige Mütter, als auch berufstätige Mütter haben die Möglichkeit, zusammen mit ihrem Kind eine „Auszeit“ vom Alltag nutzen zu können. Schließlich können die tagtäglichen Belastungen durchaus auch auf Kosten der Gesundheit gehen. Auch für kranke, therapiebedürftige Kinder besteht zusammen mit der Mutter hierfür die Chance. Entsprechende Mutter-Kind-Maßnahmen werden von unterschiedlichsten Organisationen angeboten und können von der privaten Krankenzusatzversicherung mit Schwerpunkt Kindervorsorge finanziert werden.

Übersicht zum Buchstaben P

  • Dass die gesetzlichen Krankenkassen nahezu keine Kostenübernahme für Heilpraktiker-Behandlungen gewähren, ist bekannt. Wer darüber hinaus beispielsweise in den Genuss einer Phytotherapie kommen möchte, um dadurch verbesserte Heilungschancen zu erzielen, sollte eine private Krankenzusatzversicherung für heilpraktische Leistungen abschließen. Ein entsprechend umfangreiches Leistungsangebot zu vergleichsweise günstigen Beiträgen ist bei einer privaten Krankenzusatzversicherung in jedem Fall garantiert.

  • Versicherte Personen können bei einer Vielzahl privater Krankenversicherungen vom so genannten Primärarztprinzip profitieren. Es handelt sich dabei um die Möglichkeit der vollen Erstattung von Arztkosten für ambulante Behandlungen. Dies ist allerdings nur dann auch realisierbar, wenn die Behandlung jeweils durch einen Primärarzt, also durch den Hausarzt bzw. nach einer Überweisung vom Hausarzt an einen Spezialisten erfolgt.

  • Im Hinblick auf die Auswahl einer privaten Krankenzusatzversicherung haben interessierte Verbraucher in der Regel die „Qual der Wahl“. Denn wenn es zum Beispiel um den Bereich der Psychotherapie geht, so werden seitens der meisten Anbieter recht unterschiedliche Leistungen offeriert. Auch die Anzahl der Therapie-Sitzungen, welche vom Versicherer getragen wird, ist zumeist sehr unterschiedlich.

Übersicht zum Buchstaben R

  • Das Leistungsangebot einer privaten Krankenzusatzversicherung ist nur bedingt mit anderen Anbietern vergleichbar. Bei einer durchzuführenden Rehabilitation beispielsweise ist für Patienten zu berücksichtigen, dass die Behandlung oft in Einrichtungen stattfindet, die nicht nur eine medizinische Versorgung gewährt, sondern auch Sanatoriums- bzw. Kurbehandlungen anbietet. Letztere werden aber nicht grundsätzlich durch jede private Krankenzusatzversicherung abgedeckt, eine vorherige Leistungszusage ist deshalb also vonnöten.

  • Bei der Antragstellung für die Aufnahme in eine private Krankenzusatzversicherung ist in der Regel eine Gesundheitsprüfung erforderlich. In Abhängigkeit vom individuellen Gesundheitszustand des Antragstellers obliegt es dem Versicherer selbst, gegebenenfalls einen Risikozuschlag zu erheben. Natürlich kann der Antrag des Interessenten für den Fall einer schwerwiegenderen Erkrankung durchaus auch abgelehnt werden.

  • Immer häufiger kommt es vor, dass Eltern im Falle einer stationären Behandlung ihres Kindes die zusätzliche Bereitstellung eines Krankenhausbettes wünschen. Eine solche Vorgehensweise wird als „Rooming-In“ bezeichnet. Demzufolge macht es durchaus Sinn, im Zuge einer privaten Krankenzusatzversicherung eine entsprechende Zusatzleistung zu integrieren, damit den Eltern keine zusätzlichen Kosten für den Krankenhausaufenthalt entstehen.

  • Bei der privaten Krankenzusatzversicherung verhält es sich hinsichtlich der Versorgung im Alter folgendermaßen: jeder entsprechende Anbieter hat aus den Mitgliedsbeiträgen gewisse Rücklagen zu bilden, welche später als Krankenversicherung im Alter dienlich sein sollen. Dies macht vor allem deshalb Sinn, weil die Gesundheitskosten im Alter kontinuierlich ansteigen und somit die Beiträge zur privaten Krankenzusatzversicherung kaum mehr finanzierbar wären.

Übersicht zum Buchstaben S

  • Immer häufiger werden gesundheitliche Beeinträchtigungen mithilfe von Sauerstofftherapien
    behandelt. Hierzu gehören unter anderem die Ozontherapie oder die hämatogene Oxydationstherapie. Fakt ist in jedem Fall, dass der Körper Sauerstoff dringend benötigt, um optimal „funktionieren“ zu können. Weil die gesetzlichen Krankenversicherungen Sauerstofftherapien nicht finanzieren, bietet es sich an, eine entsprechende private Krankenzusatzversicherung abzuschließen.

  • Wenngleich auch Schutzimpfungen im Zusammenhang mit der effizienten Vorbeugung gegen Krankheiten unterschiedlichster Art von unverzichtbarer Bedeutung sind, werden sie von Seiten der gesetzlichen Krankenversicherer nur unter bestimmten Voraussetzungen finanziert. Mittlerweile wird jedoch im Rahmen des ambulanten Tarifes der Kostenanteil für besonders relevante Schutzimpfungen getragen. Die private Krankenzusatzversicherung sorgt diesbezüglich für Ausgleich.

  • Werdende Mütter, die sich im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung gut aufgehoben fühlen, oder die – zum Beispiel aus finanziellen Gründen – nicht in eine private Krankenversicherung wechseln können, sollten in jedem Fall die Möglichkeit nutzen, die eine private Krankenzusatzversicherung zu bieten hat. Insbesondere während der Schwangerschaft können auf diese Weise zahlreiche attraktive Leistungen erzielt werden.

    Wichtige Informationen zur Schwangerschaftvorsorge hier.

  • Möchte die werdende Mutter einen Schwangerschaftsabbruch durchführen lassen, so ist diesbezüglich stets eine Einzelfallprüfung erforderlich. Nur wenn moralische (zum Beispiel nach einer Vergewaltigung) oder andere triftige, medizinische Gründe vorliegen, übernimmt die Krankenzusatzversicherung die Kosten hierfür. In jedem Fall ist eine ausgiebige, vorherige Beratung erforderlich – auch, um die psychische Verfassung der Schwangeren zu prüfen.

    Mehr zum Thema Schwangerschaftvorsorge unter http://www.krankenzusatz-versicherung.info/schwangerschaftsvorsorge.htm.

  • Sowohl im stationären, als auch im ambulanten Bereich kann der Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung durchaus empfehlenswert sein. Im Zusammenhang mit ambulanten Leistungsangeboten beispielsweise profitieren Versicherte nicht nur davon, dass die Kosten für Akupunkturen oder andere Heilpraktikerleistungen getragen werden, sondern auch Sehhilfen, Zahnersatz et cetera werden finanziert. Art und Umfang sind allerdings abhängig vom jeweiligen Versicherer.

  • Ob sich ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung als rentabel erweist oder nicht, ist jeweils im Einzelfall zu prüfen. Im Rahmen der privaten Familienversicherung werden beispielsweise sämtliche Beiträge zusammengefasst und gleichzeitig die Zahlung einer bestimmten Selbstbeteiligung festgelegt. Alternativ kann es unter Umständen durchaus lohnenswert sein, eine private Krankenzusatzversicherung abzuschließen.

    Tarife ohne Selbstbeteiligung finden Sie in unserem Tarifvergleich.

Übersicht zum Buchstaben T

  • Welche Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der privaten Krankenzusatzversicherung sowohl Versicherungsnehmer, als auch die Anbieter jeweils haben, ist in den so genannten Versicherungsbedingungen exakt festgelegt. Aber auch die Tarifbedingungen sind dort geregelt. Letztere sind darüber hinaus auch in jeder Versicherungspolice aufgelistet. Die Tarifbedingungen können vom Versicherungsunternehmen außerdem selbst vorgegeben werden.

  • Flexibilität ist in der Tat oftmals bares Geld wert. So insbesondere auch dann, wenn es im Rahmen der privaten Krankenzusatzversicherung um einen möglichen Tarifwechsel geht. Bei der privaten Krankenversicherung ist durchaus ein Tarifwechsel mit entsprechender Risikoprüfung möglich. Des Weiteren obliegt es dem Versicherten auch, eine Reduzierung des bislang vereinbarten Leistungspaketes durchzusetzen.

  • Die gesetzlichen Krankenkassen tragen die Transportkosten (zum Beispiel zur stationären Behandlung) nur noch unter bestimmten Voraussetzungen. Diese Regelung ist seit dem Jahre 2004 in Kraft. Anders hingegen bei der privaten Krankenzusatzversicherung: eine Übernahme von Transportkosten (aus medizinischen Gründen) ist hier sehr wohl möglich, jedoch gilt es in diesem Zusammenhang eine Kilometergrenze zu berücksichtigen.

Übersicht zum Buchstaben V

  • Durch eine private Krankenzusatzversicherung lassen sich zahlreiche Versicherungsarten auf eine sehr günstige Weise abdecken. Hierzu gehören unter anderem eine

    Mehr zum Thema Schwangerschaftvorsorge unter Zahnzusatzversicherung, eine Brillenzusatzversicherung oder auch eine Heilpraktikerzusatzversicherung. Letztere beinhaltet beispielsweise Leistungen wie die schmerzstillende Akupunktur, Pflanzentherapie et cetera. Inwieweit jeweils Bedarf an derartigen Versicherungsarten besteht, sollte vorab jeweils explizit geprüft werden.

  • Sicherlich kann der Versicherungsbeginn bei einer Kranken-Zusatzversicherung identisch sein mit dem Datum der Antragstellung, jedoch ist dieses mitnichten auch zwingend erforderlich. Vielmehr fällt der Versicherungsbeginn üblicherweise auf den ersten Tag des Folgemonates. Dieser Termin wird in der Versicherungspolice formell aufgeführt und bezeichnet somit gleichzeitig den Anspruch des jeweiligen Versicherungsnehmers auf die vertraglich vereinbarten Leistungen.

  • Das Versicherungsende im Rahmen einer privaten Krankenzusatzversicherung wird in der Regel mit dem Ablauf der zuvor vertraglich vereinbarten Dauer der Versicherung festgesetzt. Dieses wird in der Versicherungspolice jeweils eindeutig festgeschrieben und bezeichnet demnach gleichzeitig das Ende des Versicherungsschutzes. Das Versicherungsende tritt darüber hinaus auch mit dem Ableben der versicherten Person ein.

  • Als Versicherungsfall, zum Beispiel im Zusammenhang mit einer privaten Krankenzusatzversicherung, wird eine medizinische (Heil-)Behandlung bezeichnet, welche aufgrund eines vorangegangenen Unfalls oder wegen Krankheit sowie einer daraus resultierenden Arbeitsunfähigkeit notwendig ist. Der Versicherungsnehmer ist seiner Versicherung gegenüber in diesem Fall verpflichtet, die vom (Haus-)Arzt festgestellte Arbeitsunfähigkeit direkt am Tag des Leistungsbeginns mitzuteilen.

  • Wer als gesetzlich Krankenversicherter anstrebt, den individuellen Versicherungsschutz zu erhöhen, um im Krankheitsfalle von einem breit gefächerten Leistungsspektrum zu profitieren, kann dieses auf kostengünstige Weise durch den Abschluss einer privaten Krankenversicherung tun. Der Versicherungsschutz kann von Seiten des Versicherungsnehmers freilich durchaus ausgedehnt werden. Natürlich passt sich diesen Veränderungen auch die Höhe der zu entrichtenden Versicherungsbeiträge an.

  • Wenn es um eine private Krankenzusatzversicherung geht, so sind im entsprechenden Versicherungsvertrag, also in der schriftlichen Vereinbarung zwischen dem Versicherer und dem Versicherungsnehmer, sämtliche relevante Details zur jeweiligen Ergänzungsversicherung aufgeführt. Neben dem Versicherungsbeginn gibt der Versicherungsvertrag Aufschluss über das Versicherungsende sowie die vom Anbieter individuell zu erbringenden Leistungen. Auch die Höhe der Versicherungsbeiträge wird in dem Dokument aufgeführt.

  • Ein Versicherungsvertrag zur privaten Krankenzusatzversicherung gibt unter anderem Aufschluss über die jeweils vereinbarte Versicherungsdauer. Diese wird bereits bei der Unterzeichnung des Vertrages (durch den Versicherungsnehmer sowie den Anbieter) festgelegt. Generell ist in diesem Zusammenhang allerdings zu berücksichtigen, dass stets eine Mindestvertragsdauer gilt. Diese beträgt – je nach Anbieter – zwischen einem und drei Versicherungsjahren.

  • Es kommt vor, dass Anträge interessierter Personen, eine private Krankenzusatzversicherung in Anspruch zu nehmen, abgelehnt werden. Liegen beispielsweise relevante Vorerkrankungen vor, so ist es ratsam, in Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachleuten eine Vorabanfrage zu stellen, wobei bei der infrage kommenden Versicherung anonym angefragt wird, inwieweit der Antragstellung zugestimmt wird. Eine Ablehnung zieht oftmals weitere Ablehnungen anderer Versicherer nach sich.

  • Personen, die einen Antrag auf eine private Krankenzusatzversicherung stellen, sind verpflichtet, selbst zurückliegende (schwerwiegende) Erkrankungen anzugeben. Eine mögliche Antragsablehnung kann jedoch die Folge sein. Für den Fall, dass eine Vorerkrankung (psychisch oder körperlich) dem Versicherungsunternehmen nicht angezeigt wird, hat die Versicherungsgesellschaft auch später noch die Möglichkeit, eine Kündigung des Versicherungsverhältnisses durchzusetzen.

  • Eine private Krankenzusatzversicherung bietet sich vor allem deshalb geradezu an, weil sich die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen kontinuierlich weiter reduzieren. So werden selbst notwendige Vorsorgeuntersuchungen nur noch unter bestimmten Voraussetzungen von den gesetzlichen Versicherern getragen. Anders hingegen die Ergänzungsversicherung. Neben relevanten Vorsorgeuntersuchungen werden auch zahlreiche andere Leistungen zum günstigen Preis übernommen.

Übersicht zum Buchstaben W

  • Eine wahrheitsgemäße und sorgfältige Beantwortung aller (gesundheitsspezifischer) Fragen ist im Rahmen einer Antragsstellung für eine private Krankenzusatzversicherung ein nahezu unverzichtbares „Muss“. Denn nur auf diese Weise kann das Versicherungsunternehmen eine zuverlässige „Risiko-Beurteilung“ durchführen. Um demnach kein Wagnis einzugehen, haben Versicherungsgeber darüber hinaus die Option, Rückfragen bei Krankenhäusern oder Ärzten zu stellen.

  • Sofern es die tariflichen Bestimmungen der privaten Krankenzusatzversicherung gestatten, haben versicherte Personen selbstverständlich die Möglichkeit, die Wahl des Arztes selbst zu bestimmen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es um niedergelassene (Zahn-)Ärzte oder um Heilpraktiker geht. Liegt eine entsprechende Verordnung vor, so ist außerdem nicht nur die Wahl des Arztes, sondern auch die Auswahl anderer Fachleute dem Versicherungsnehmer überlassen.

  • Als Grundsatz gilt im Zusammenhang mit einer privaten Krankenzusatzversicherung, dass dem Versicherungsnehmer bei der Wahl des Krankenhauses stets „freie Hand“ bleibt. Ganz gleich, ob es sich dabei um eine öffentliche oder um eine private Einrichtung handelt: wichtig ist, dass eine kontinuierliche, ärztliche Kontrolle gewährleistet ist und adäquates, medizinisches Gerät zur Verfügung steht.

  • Anders, als es bei der gesetzlichen Krankenversicherung der Fall ist, müssen Versicherungsnehmer bei der privaten Krankenzusatzversicherung gewisse Wartezeiten in Kauf nehmen. Generell handelt es sich bei den Wartezeiten bis zur tatsächlichen Leistungspflicht um einen Zeitraum von drei Monaten. Vor Ablauf dieser Frist, sprich: nach Beginn des Versicherungsvertrages besteht aus der Sicht des Versicherers dementsprechend keine Leistungspflicht.

  • Personen, die einen Antrag für die Aufnahme in der privaten Krankenzusatzversicherung stellen, haben seit Neuestem die Möglichkeit, von ihrem Widerrufsrecht Gebrauch zu machen und die Antragstellung innerhalb einer Frist von 14 Tagen zu widerrufen. Noch bis vor kurzem galten diesbezüglich andere Widerspruchsreche: seinerzeit beschränkte sich das Widerrufsrecht auf nurmehr zehn Tage.

Übersicht zum Buchstaben Z

  • Eine spezifische Zahnbehandlung ist nur einer der Leistungen, in deren Genuss versicherte Patienten bei einer Zahnzusatzversicherung kommen können. Diese umfasst unter anderem die Verwendung höherwertiger Materialien im Zuge einer erforderlichen Zahnbehandlung sowie darüber hinaus eine Kostenerstattung für Zahnersatz et cetera. Oftmals sind im Leistungsumfang auch prophylaktische Zahnreinigungen sowie kieferorthopädische Behandlungen enthalten.

  • Im Rahmen der privaten Krankenzusatzversicherung wird insbesondere in der ersten Zeit die Leistungserbringung für notwendige Zahnbehandlung auf ein bestimmtes Maß reduziert, außer jedoch nach einem Unfall. Das bedeutet, dass die Leistungen beispielsweise für eine kieferorthopädische Behandlung oder für Zahnersatz „gestaffelt“ werden. Diese übliche Vorgehensweise wird als Zahnstaffel bezeichnet. Je nach Tarif variieren die Begrenzungszeiten sowie die Höhe der Leistungen.

  • Dank einer effizienten, privaten Krankenzusatzversicherung, die zugleich auch eine Zahnversicherung beinhaltet, können versicherte Personen durchaus mit sehr attraktiven Zuschüssen rechnen. Und zwar zusätzlich zu den Leistungen, welche die gesetzliche Krankenversicherung für die Behandlung übernehmen würde. Je nach Versicherer sind Festzuschüsse von bis zu 100 Prozent für Zahnersatzbehandlungen (Inlays, Kronen, Brücken) möglich.

  • Der Abschluss einer Zusatzversicherung macht Sinn. So ist zum Beispiel eine private Krankenzusatzversicherung insbesondere in der heutigen Zeit für anspruchsvolle Patienten von Vorteil. In Anbetracht der Tatsache, dass die gesetzlichen Krankenkassen nurmehr einen Bruchteil der Leistungen erbringen, wie dies noch vor wenigen Jahren der Fall war, ist seitens der Versicherten in der Tat Handlungsbedarf gefragt.

  • Die Zuzahlung ist der Eigenanteil, welcher von der versicherten Person für die Inanspruchnahme einer medizinischen Leistung selbst zu tragen ist. Eine Zuzahlung fällt für den Patienten sowohl in der Apotheke für den Kauf von Medikamenten an, als auch beim Arztbesuch selbst. Mit einer privaten Krankenzusatzversicherung lässt sich die Höhe der Zuzahlung oftmals um ein Vielfaches reduzieren – und das bei vergleichsweise günstigen Versicherungsbeiträgen.