Krankentagegeldversicherung ist besonders für Gutverdiener interessant

Geschrieben von am 19. März 2014

Die Krankentagegeldversicherung arbeitet nach einem einfachen Prinzip: Ist der Versicherte krank, erhält er für jeden Krankheitstag einen bestimmten Betrag. Meist greift dies aber erst, wenn man bereits einige Tage krank ist. Das ist auch sinnvoll, da bei zu frühem Einsetzen der Zahlung von Krankentagegeld die Beiträge in unermessliche Höhen klettern würden. Besonders günstig kann die Krankentagegeldversicherung von Arbeitnehmern abgeschlossen werden. Sie erhalten ohnehin für 42 Tage den Lohn vom Arbeitgeber fortgezahlt. Erst danach beginnt die Zahlung von Krankengeld.

Krankengeld von der GKV

Dieses beträgt allerdings meist nur 60 Prozent des üblichen Einkommens. Gutverdiener trifft es dabei besonders hart, denn das Krankengeld aus der GKV ist monatlich auf maximal 2.756,25 Euro begrenzt. Das entspricht einer Netto-Auszahlung von ca. 2.425 Euro. Schnell entstehen dabei Verluste von mehreren Hundert Euro. Diese können jedoch mit der Krankentagegeldversicherung ausgeglichen werden.
Dabei muss diese Absicherung gar nicht einmal teuer sein. Wer beispielsweise 30 Euro Krankentagegeld ab dem 43. Tag der Erkrankung beantragt, der kann diesen Schutz bereits für etwa zehn Euro monatlich erhalten.

Was sollten Selbstständige tun?

Selbstständige haben verschiedene Möglichkeiten. Sind sie privat krankenvollversichert ist das Krankentagegeld meist ein Baustein des Gesamttarifs. Haben sie sich freiwillig gesetzlich versichert, können sie den Beitragssatz auf 15,5 Prozent anheben. Dann erhalten sie ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit ebenfalls Leistungen.

Zusätzlich können und sollten sie eine Krankentagegeldversicherung abschließen. Wer etwa 40 Euro Krankentagegeld ab dem 15. Tag absichern will, der bekommt diesen Vertrag zwischen 26 und 40 Euro monatlich. Wer dagegen auf das gesetzliche Krankengeld verzichten will, muss das Krankentagegeld höher ansetzen. Das schlägt sich jedoch ebenso auf die anfallenden Kosten nieder. Ein Tagessatz von 130 Euro ab dem 22. Tag der Erkrankung kann dann schnell zwischen 60 und 85 Euro pro Monat kosten.

Grundsätzlich gilt also: Mit dem Krankentagegeld lassen sich finanzielle Lücken schließen. Man sollte aber die Kosten für diesen Schutz stets im Auge behalten.

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