Für Anhänger von Naturheilverfahren: Heilpraktikerzusatzversicherungen

Geschrieben von am 22. Dezember 2013

Bei Naturheilverfahren tun sich die gesetzlichen Krankenkassen mit der Kostenübernahme schwer. Doch gerade Frauen nehmen gerne die Dienste eines Heilpraktikers in Anspruch. Über eine private Krankenzusatzversicherung können diese Leistungen versichert werden, aber genaues Hinschauen ist Pflicht.

Die Kosten für alternative Heilmethoden und damit in Zusammenhang stehende Arzneimittel sind häufig von den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen ausgenommen. Aber gerade Frauen begeben sich gern in die Behandlung bei Heilpraktikern. Sie sind es auch, die sich zunehmend für Heilpraktikerzusatzversicherungen interessieren. Die Kalkulation der Beiträge ist allerdings für die Anbieter nicht leicht, da in der Regel Verträge von Menschen abgeschlossen werden, die zu dem Zeitpunkt bereits wissen, dass sie eine Naturheilbehandlung in Anspruch nehmen wollen. Nach zwei bis drei Jahren wird dann die erste Beitragsanpassung fällig, die meist extrem hoch ist und zu massenhaften Kündigungen führt. Das ist sowohl für die Versicherungsgesellschaft als auch für den Kunden ärgerlich. Der Verbraucher kann die Situation vermeiden, indem er von vornherein auf eine nachhaltig kalkulierte Police setzt.

Geringere Erstattungen ein Zeichen für stabile Beiträge

Es gibt einige Merkmale, an denen der Kunde erkennt, dass es sich um einen langfristig lohnenden Versicherungsvertrag handelt. Werden in den ersten ein bis zwei Jahren der Laufzeit die Erstattungen auf kleinere Beträge begrenzt, erweist sich der Beitrag häufig als stabil. Große Leistungsfälle verschieben sich dabei auf einen Zeitpunkt, wo die Abschlusskosten größtenteils bereits abbezahlt sind. Das ist ebenfalls für den Versicherer vorteilhaft, für den sich ein Versicherungsnehmer erst nach einer Versicherungsdauer von etwa acht Jahren lohnt.

Breites Leistungsspektrum ermöglicht bessere Kalkulation der Leistungen

Beim Abschluss einer Heilpraktikerzusatzversicherung empfiehlt es sich, auf einen Tarif zurückzugreifen, der weitere Leistungen beinhaltet. Ein breites Leistungsspektrum erleichtert durch die Möglichkeit der Querkalkulation in mehreren Leistungssparten eine bessere Berechnung des Beitrags. So können zum Beispiel eine Reiseversicherung, eine Erstattung für Sehhilfen, GKV-Zuzahlungen oder Vorsorgeuntersuchungen mit der Heilpraktikerzusatzversicherung kombiniert werden. Selbstverständlich sollte der monatliche Beitrag angemessen sein. Liegt der Monatsbeitrag unter zehn Euro und wird eine Erstattung von 1.000 Euro im ersten Jahr gewährt, erscheint es nur logisch, dass hier recht bald eine Beitragsanpassung in astronomischer Höhe ins Haus stehen wird. Ein stabiler Beitrag ist ferner durch eine strenge Risikoprüfung erreichbar. Sie kommt aber nur in Frage, wenn keine Vorerkrankungen vorliegen.

Kategorie / Thema: Allgemein, Nachrichten, Zusatzversicherung
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