Ski und Rodel gut!
Die Skisaison hat begonnen. Spätestens seit Beginn der Weihnachtsferien in den Bundesländern zieht es die deutschen Touristen wieder in die Skigebiete in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder sogar nach Italien. Denn überall dort kann man ganz wundervoll dem Skisport frönen. Doch nicht umsonst wünscht man sich auf den Brettern Hals- und Beinbruch. Denn tatsächlich ist die Unfallquote bei Skifahrern gegenüber anderen Sportarten relativ hoch. Der Grund liegt sicherlich darin, dass sich gerade viele Anfänger überschätzen und auch die Profis immer wieder den besonderen Kick suchen. Wichtig ist es daher, nicht nur eine gute Skiausrüstung im Gepäck zu haben, sondern auch ausreichenden Versicherungsschutz.
Vor allen Dingen auf die Krankenzusatzversicherungen sollte man einen Blick werfen. Denn die gesetzliche Krankenkasse bezahlt lediglich die Behandlungskosten im jeweiligen Urlaubsland. Dazu sollte mindestens die Krankenversicherungskarte mitgenommen werden, die EHIC (Abkürzung für European Health Insurance Card) oder die Kombination aus beidem. Besser ist es jedoch, sich mit einer Krankenzusatzversicherung auch Bergungskosten zu decken. Denn die können meist unglaublich hoch ausfallen und den ohnehin schon verunfallten Skifahrer auch noch finanziell belasten. Wichtig ist es, bei der Krankenzusatzversicherung auf einen Auslandskrankenschutz zu achten. Das ist entweder in Kombination oder als separate Auslandsreisekrankenversicherung möglich. Denn diese Versicherung zahlt auch dann, wenn ein Rücktransport aus medizinischer Sicht notwendig wird.
Ebenso wichtig ist eine gute Haftpflichtversicherung, um sich vor den finanziellen Folgen eines Unfalls zu schützen. Vorher sollte jedoch ein Blick in die Police getätigt werden, um zu prüfen, ob die Leistung überhaupt eingeschlossen ist. Weitere Versicherungen im Hinblick auf den Skiurlaub sollte man genau prüfen und dabei nicht die Kosten-Nutzen-Abwägung aus den Augen verlieren.