Ski und Rodel gut: Aber nur mit der richtigen Absicherung

Geschrieben von Anett B. am 16. Dezember 2011

Die Weihnachtszeit steht kurz vor der Tür und da geht es für viele in den wohlverdienten Weihnachts- oder Winterurlaub. Auf Skiern, Snowboards oder Skibobs erkundet man die fremden Welten der attraktiven Skigebiete dieser Welt. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass Skifahren und Wintersport im Allgemeinen auch manch böse Überraschung bereithält, wenn es zu einem Unfall auf der Piste kommt.

Für Unfälle mit Personen- und Sachschäden sollte unbedingt eine private Haftpflichtversicherung mit in das Urlaubsgepäck gepackt werden. Sie kommt für diese Schäden auf, die schnell in fünf- oder gar sechsstellige Höhen schnellen können. Doch damit sind nur die Unfallgegner abgesichert. Was aber ist zu tun, wenn es darum geht, sich selbst vor Unfällen abzusichern?

Die eigene Krankenversicherung hilft oft wenig

Wenn der Skiurlaub in den Bergen von Bayern, im Erzgebirge oder im Harz durchgeführt wird, greift die ganz normale gesetzliche Krankenversicherung. Die Chipkarte reicht völlig aus, um sich im Fall der Fälle behandeln zu lassen. Ganz anders sieht es aber aus, wenn man nach Österreich, in die Schweiz oder nach Italien fährt, um seinen Winterurlaub zu verleben.

In diesen Fällen zahlt die Krankenversicherung zwar die reinen Heilbehandlungskosten, sofern ein entsprechendes Abkommen mit dem Urlaubsland besteht, doch das war es dann auch schon. Oftmals finden Unfälle auf den Skipisten dieser Welt an den unmöglichsten Stellen statt. Sie sind mit Krankenwagen und Co. nur schwer zu erreichen, so dass weitere Kosten für die Bergung des Opfers anfallen. Und genau diese werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nur selten gezahlt. Eine Unfallversicherung kann hier ratsam sein, noch besser ist aber die Auslandskrankenversicherung.

Auslandskrankenversicherung als Krankenzusatzversicherung

Die Auslandskrankenversicherung gilt als eine der wichtigsten Krankenzusatzversicherungen. Sie ist bereits für um die zehn Euro pro Jahr erhältlich und deckt in der Regel Auslandsaufenthalte bis zu sechs Wochen ab. Sie leistet für viele Kosten, die von der gesetzlichen Krankenversicherung schlicht und ergreifend nicht gezahlt werden. Die Bergungskosten beim Skiunfall ist da nur eine der Leistungen, die abgedeckt werden.

Darüber hinaus kann mit der Auslandskrankenversicherung auch ein Rücktransport ins Heimatland abgedeckt werden. Sollte es im schlimmsten Fall sogar zum Tod kommen, so werden ebenfalls die Überführungskosten des Leichnams abgedeckt. Als Krankenzusatzversicherung für den Winterurlaub oder jeden anderen Urlaub ist die Auslandsreisekrankenversicherung also mittlerweile unverzichtbar geworden. Weitere Versicherungen, die oft angepriesen werden, sind dagegen meist wenig ratsam. So kann eine Ski-Diebstahlversicherung zwar abgeschlossen werden, jedoch ersetzt sie oft nur den Zeitwert der Wintersportgeräte oder es gibt bestimmte Bedingungen, wie diese aufzubewahren sind, damit der Versicherungsschutz greift.

Kategorie / Thema: Allgemein, Nachrichten, Zusatzversicherung
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